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Heißrisse beim Schweißen verhindern

Heißrisse entstehen während der Erstarrung, wenn Thermospannungen die Materialfestigkeit bei erhöhten Temperaturen überschreiten. Die Verhinderung erfordert Kontrolle der Abkühlraten, Minimierung der Zwängung und Auswahl geeigneter Zusatzwerkstoffe.

Präventionsstrategien

  1. Wärmeeintrag kontrollieren. Verwenden Sie ausgewogene Parameter, um übermäßige Wärmeanhäufung und schnelle Abkühlung zu vermeiden.
  2. Geeigneten Zusatzwerkstoff auswählen. Wählen Sie Zusatzwerkstoffe mit geringerer Rissanfälligkeit für das Grundmaterial.
  3. Zwängung minimieren. Reduzieren Sie Spannvorrichtungen und ermöglichen Sie thermische Ausdehlung während der Abkühlung.
  4. Richtige Schweißfolge verwenden. Schweißen Sie in Mustern, die Eigenspannungsaufbau minimieren.
  5. Vorwärmung anwenden. Bei anfälligen Materialien reduziert Vorwärmung die Abkühlrate und Spannungen.
  6. Zwischenlagentemperatur kontrollieren. Halten Sie konstante Temperaturen zwischen den Lagen für gleichmäßige Abkühlung.

Kritische Risikofaktoren

Materialspezifische Überlegungen

Für austenitische Edelstähle: Verwenden Sie ferrithaltige Zusatzwerkstoffe (5-10% Ferrit) zur Verbesserung der Rissbeständigkeit.

Für hochlegierte Stähle: Kontrollierte Abkühlraten und Nachbehandlung können erforderlich sein.

Für Aluminiumlegierungen: 4xxx- oder 5xxx-Zusatzwerkstoffe reduzieren Heißrissanfälligkeit bei 6xxx-Grundmaterialien.

Empfohlen

CRONIGON® 2

Rissbeständig

Warum CRONIGON 2 Risse verhindert: Die kontrollierte Zusammensetzung und niedrige Wasserstoffpotenzial reduzieren die Heißrissanfälligkeit bei Edelstahlanwendungen. Der optimierte Ferritgehalt verbessert die Rissbeständigkeit.

Für beste Ergebnisse anwenden: Verwenden Sie moderate Wärmeeintragswerte, halten Sie eine Zwischenlagentemperatur unter 150°C und stellen Sie ausreichende Schutzgasabdeckung sicher. Die ausgewogene Legierungszusammensetzung minimiert Heißrissbildung.

⚠️ Kritisches Strukturproblem